Heute verrate ich dir, die 2 Gründe, warum Menschen meckern/schreien/ignorieren/genervt sind und wie DU damit aufhören kannst.

Warum wir meckern

1.)Unerfüllte Bedürfnisse

Eigentlich ist es ganz einfach, warum wir Menschen diese Verhaltensweisen zeigen.

Uns wurde aberzogen, zu erspüren, was wir brauchen. Wir geraten ständig in einen Mangel, weil wir gar nicht mehr merken, was uns WIRKLICH gut tut. Ständig sind unsere Bedürfnisse unerfüllt, wir gehen öfter über unsere eigenen Grenzen, als wir vertragen. Irgendwann explodieren wir innerlich.

2.) Ängste

Ab und an spüren wir vielleicht doch, was wir eigentlich bräuchten, doch dann sind da all diese Begrenzungen und Ängste in uns:

„Das geht doch nicht, das macht man nicht“ „Das machen nur schlechte Mütter“ und so weiter. Wir schränken uns also doch wieder ein.

Beispiele:

Beispiel 1)

Du spürst, dass du total überfordert bist. Du möchtest einfach nur deine Ruhe haben. Du weißt ganz genau, wenn du dir heute nicht eine Stunde Zeit für dich selbst gönnst, dann schaffst du es nicht, die Woche durch zu halten, du bist jetzt schon wieder kurz vorm Schreikrampf. Du hast in den letzten Wochen schon die ganze Zeit deine eigenen Grenzen übergangen. 

Und dann kommen die Ängste: „Wie soll das gehen?“

  • Wenn ich meine Freundin anrufe, ob sie das Kind nimmt, was wird sie dann denken?“
  • Wenn ich jetzt meine Eltern um Unterstützung bitte, bestätige ich ja nur wieder, dass ich es nicht allein hin bekomme.
  • Andere könnten mich für einen Schwächling halten
  • Ich bin eine Rabenmutter, wenn ich mein Kind jetzt schon wieder fremdbetreuen lasse, oder vor dem Fernseher parke
  • Einen Babysitter? Der wird mich arm machen.
  • und so weiter und so fort.

…also, bleibst du halt zu haus, bei deinem Kind, bist die ganze Zeit genervt und bist froh, wenn der Tag endlich vorbei ist.

Beispiel 2)

Du bist zu spät aufgestanden, weil es so schön war, mit deinem Kind zu kuscheln. Und dann wolltest du noch GANZ kurz ein bisschen aufräumen. „Wird schon klappen“, denkst du dir.

Dir ist Pünktlichkeit wichtig, deshalb möchtest du, dass sich dein Kind jetzt die Jacke anzieht und dann passiert es. Dein Kind sagt „Nein“. Sofort läuft ein Film in dir ab. DEINE Ängste: 

-Ihr werdet zu spät kommen

-Du wirst dich unbeliebt machen

-oder der, mit dem du verabredet bist, wird unangenehme Gefühle haben. DEINETWEGEN! OH MEIN GOTT

…und schwups, wird das eigene Kind angemotzt.

Beispiel 3)

Du weißt, du bekommst Besuch. In der ein, oder anderen Ecke in Eurer Wohnung ist es ziemlich unordentlich. Eigentlich bist du müde, würdest dich gern ausruhen, aber das geht einfach nicht! -„Was soll der Besuch denken?! 

-Sie werden schlecht über mich reden, das wars dann mit unserer Freundschaft!“ 

Also übergehst du deine Grenze, deine Bedürfnisse, räumst auf und wirbelst. Plötzlich ist dein Kind schlecht drauf, möchte deine Aufmerksamkeit. Und du, eh schon angespannt,….drehst innerlich durch reagierst genervt, warum es jetzt nicht mal eine Minute allein spielen kann.

Beispiel 4:

Du bist müde und geschafft vom Tag. Doch dein Kind ist noch fit und möchte: Eine Mehlburg bauen. Mit ganz viel Wasser und ganz viel Mehl und Haferflocken auch noch.

Wieder spult sich der Film in dir ab: 

-Ich werde bis um Mitternacht putzen. 

-Ich bekomme nicht genug Schlaf und werde den morgigen Tag nicht durchstehen. 

-Ich werde nach dieser Aktion 13 Maschinen Wäsche waschen müssen. 

-Sie wird das ab sofort jeden Abend wollen, wenn ich es nicht verbiete. 

-Ein Monster wird kommen und 30 Tonnen Mehl über unserem Haus verteilen!?!

Und dann aber vielleicht gleichzeitig: Aber wenn ich das jetzt verbiete, bin ich eine schlechte Mutter, ich schade meinem Kind mit meinen Verboten.

Uff, eine ziemlich fiese Zwickmühle, oder?

Doch die Angst vor dem riesigen Chaos ist größer.

Also entscheidest du dich dafür, deinem Kind die Sachen aus der Hand zu nehmen, natürlich gibt es Geschrei, das erträgst du aber nun gerade überhaupt nicht. Deshalb reißt dir jetzt endgültig dein Geduldsfaden, du nimmst dein Kind hoch und schleppst es ins Schlafzimmer zum Schlafanzuganziehen.

Dass dem Kind, wenn du folgendes vorschlägst, aber vielleicht auch eine kleine Tasse voll Mehl reicht und es sich mit seinen Sachen einfach nackt in die Badewanne setzen lässt und du währenddessen interessante Blogartikel lesen kannst und ihr beide danach völlig glücklich und zufrieden einschlaft….hast du daran auch schon gedacht?

Ich habe eine gute Nachricht für dich:

Du kannst deine Muster verändern!

Wie wir damit aufhören können

Du bist bereits den ersten Schritt gegangen. 

Du liest diesen Artikel. vielleicht bist du auch schon in meiner Facebook-Gruppe.

Ich erzähle dir nun, welche Punkte, in meinen Augen, die Voraussetzung sind für ein Leben in bedingungsloser Liebe zu deinem Kind.

Bewusstsein:

Den ersten Bewusst-Punkt darfst du schonmal abhaken, dir ist bewusst, was du verändern möchtest.

Der zweite Bewusst-Punkt beinhaltet “Welche Situationen sind es genau, die mich so triggern?”

Selbstliebe:

Erlerne erneut, wer du wirklich bist und was du wirklich brauchst, damit es dir gut geht. Denn wenn es dir gut geht, hast du die Kraft, Dinge zu verändern.

Stelle keines deiner Gefühle in Frage, stelle lediglich das Verhalten in Frage. Dies ist ein so wichtiger Unterschied. Ist er dir bewusst?

Nimm dein inneres Kind an die Hand. Hol dir Unterstützung, denn an die Tiefen Themen können wir einfach nichts selbst herankommen, auch ich habe dafür einen Coach. All dies sind Zeichen der Selbstliebe.

Wissen:

Wie ist das mit den Bedürfnissen, welche gibt es, wann ist welches unerfüllt/erfüllt?

Kann ich mir dieses Bedürfnis im Hier und Jetzt erfüllen, oder ist es Teil des großen Mangelhaufens deines inneren Kindes?

Mut:

Über Schatten zu springen, sich unangenehmen Gefühlen zu stellen…für die Liebe zu sich selbst und seinem Kind. Mut heißt nicht, keine Angst zu haben, sondern über die Ängste hinweg zu springen.

Auch ich war eine Meckermami. Und nein, ich bin auch jetzt nicht zu 100% Meckerfrei…wer schafft das schon? Die Frage ist: Wie meckerfrei bist du mit dir selbst, wenn du meckerst, unfair wirst? Und wie oft bist du zu dir selbst, wie du zu deinen Kindern nicht sein willst?

 

Es geht nicht darum, 24 Stunden am Tag nur noch grinsend durch die Luft zu schweben, es geht dadrum, einen Umgang mit dir selbst und dem Kind zu finden, mit dem du zufrieden bist. Für mehr Harmonie in deinem Familienalltag.

Ich unterstütze dich dabei gern.

Alles Liebe, Deine Anna-Leke

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