Vom Mut „Tabus zu brechen“

„Nee, das kannst du nicht machen!“

„Was sollen die Anderen über dich denken?“

„Ach, das interessiert doch eh niemanden!“

Ja, lieber Kopf, ist ok, ich bin still und behalte meine Worte für mich.

Wirklich?

Nein!

Denn ein Tabu ist nur so lang ein Tabu, wie wir eines draus machen.

Und so sehe ich es als eine meiner Missionen, Tabus ihr Tabu zu nehmen.

Vor allem im Kreise „meiner“ Mütter, „meiner“ Familien, der Familien, die mich in sozialen Netzwerken finden, mein Coaching buchen, online, oder offline.

Aber was heißt das nun genau?

Ich zeige mich. Und allein das ist ja bei vielen Menschen schon ein Tabu.

Ich zeige meine Gefühle. Trauer, Wut, Hilflosigkeit. Freude, Überforderung, Verliebtsein.

Ich zeige mich, wie ich bin.

Und ja, ich musste zu Beginn sehr über meinen Schatten springen, doch von Mal zu Mal wurde und wird es einfacher. Das liegt vermutlich auch mit dadran, dass ich so viel positive Resonanz auf genau diese Artikel und Posts bekomme.

„Danke, dein Text ist so heilsam“

„Jetzt traue ich mich endlich auch, mich so zu zeigen, wie ich bin“

„Ich bewundere deinen Mut und irgendwann bin ich auch so weit“

„Du ahnst nicht, was hier seit deinem Post passiert, es ist unglaublich…DANKE!“

Wow, wow, wow.

Vor einiger Zeit postete ich ein Foto, auf dem ich verweinte, dicke Augen hatte. Ja, die Stunden vorher hatte ich sehr mit mir zu tun. Und ja, ich entscheid mich, diesen Artikel zu posten. Nicht um Mitleid zu erhaschen, sondern um aufzuzeigen, dass weinen ok ist und dass es Brücken baut, wenn wir uns öffnen und mit anderen Menschen ins Gespräch gehen. Das Trauer ok ist. Das sie ihren Grund hat und gesehen werden möchte. 

Und um den Menschen, die den Artikel lesen, davon zu erzählen, wie ich mit solch schwierigen Momenten umgehe und was ich tue, damit ich möglichst schnell wieder in meine Kraft komme.

JEDER und JEDE hat solche Tage, an denen einfach alles daneben läuft.

Die Frage ist nur: Wer steht dazu? Wer erzählt davon? Wer traut sich, mit seinem Umfeld dadrüber zu sprechen?

Wer gibt schon gern zu laut und unfair seinem Kind gegenüber zu sein? Wer gibt gern zu, völlige Hilflosigkeit und Überforderung zu spüren?

Wer gibt gern zu, alles hinschmeißen, die Decke über den Kopf ziehen zu wollen?

Wer gibt schon gern zu, das Kind einfach mal für ein paar Wochen abgeben zu wollen, um endlich wieder mal für sich sein zu können?

TABU TABU TABU.

Es liegt an uns, ob wir diese Tabus weiter mit tragen, oder uns selbst endlich das Klebeband vom Mund entfernen.

Und ja, es hat mich auch Mut gekostet, meinen diesjährigen Mut-Adventskalender zu erstellen und zu veröffentlichen, die Geschichte zu erzählen, wie er entstand.

Falls du dich noch anmelden möchtest zum mutigen Mut-Adventskalender, klicke auf den Link unten und trage deine Daten ein.

Falls du von weiteren Tabus lesen möchtest, die ich gebrochen habe und noch brechen werde, folge mir gern auf Facebook.

https://www.facebook.com/Mamimeckerfrei/

Ich freue mich auf eine mutige (Vor-)Weihnachtszeit und ein noch mutigeres Jahr 2020.

Für mich steht 2020 im Zeichen von Mut, Offenheit und neue Wege gehen. Kommst du mit?

Ich freue mich drauf.

Herzensgrüße,

Deine Anna-Leke

Dieser Beitrag erschien außerdem in folgender Blogparade. Vielen Dank dafür : https://mutter-und-sohn.blog/2019/11/06/was-ist-wirklich-mutig-fuer-dich-mach-jetzt-mit-bei-meiner-blogparade-noch-bis-30-11-2019/#more-4270